Neustart

18. Januar 2009

Ich hatte ein gut funktionierendes System, mit all den Informationen umzugehen, die im Laufe einer Arbeitswoche in meinen diversen Inboxen (Mail-Inbox, RSS-Reader, Posteingangsbox auf meinem Schreibtisch, Notizblock für Telefonate) landen.

Irgendwann ab Ende September ist mir dieses System nach und nach abhanden gekommen: Stress, eine Phase äußerster Demotivation, eine längere Krankheit. Zeug hat sich angesammelt, Papiere stapeln sich, ein System ist schon lange nicht mehr erkennbar.

Auch das ein Punkt, der zu meiner Lustlosigkeit zu Jahresbeginn beigetragen hat: Erstmal muss ich mich durch diesen Haufen wühlen, um überhaupt wieder durchzublicken, wo ich stehe.

Nun, das ist jetzt weitestgehend geschehen, die Mailbox ist von Spam gereinigt, die losen Papiere sind in projektbezogene Mappen sortiert (wenn auch noch nicht geordnet und abgeheftet), diverse Notizzettel mit ToDos liegen auf einem Stapel, bereit in mein digitales Organisationssystem übernommen zu werden.

Ganz offensichtlich war mein System nicht flexibel genug, um auch in dieser besonderen Kombination von „Stör“faktoren zu funktionieren.

Dafür habe ich aber schon ein paar Ideen:

  • Ich habe jetzt für jedes Projekt einen Ordner angelegt, in den ich eintreffende Informationen ablegen kann: Telefonnotizen, Ausdrucke jeder Art, Planungs- und Brainstormingnotizen usw. Gehört ein Stück Papier zu einem Projekt, wandert es in die zugehörige Mappe. Die Mappen sind leicht zugänglich, enthalten leere Plastikhüllen für kleine Zettel sowie Blanko-Papier für Notizen, Ideen usw. Das heißt, etwas kann sofort und ohne Umstand in die passende Mappe wandern, ohne in meiner Eingangsbox auf Weiterverarbeitung zu warten.
  • Ich arbeite mit einem A4-Collegeblock. Oben auf der Seite steht das Tagesdatum, darunter eine knappe Liste mit den wichtigsten Dingen, die an diesem Tag zu erledigen sind. Danach folgen die diversen Notizen, die ich entweder im Verlauf meiner Arbeit oder beim Telefonieren mache. Notizen zu verschiedenen Projekten werden jeweils mit einem Strich voneinander getrennt und mit dem Projektkürzel versehen. Die einzelnen Projektnotizen können dann bei Bedarf später im Projektordner abgeheftet oder digital erfasst werden. Die Blätter werden nur einseitig beschrieben, so kann ich nach einer  eventuellen Ausfallphase die einzelnen Projektnotizen zur Not nachträglich ausschneiden und in die Projektmappen sortieren. Auf diese Weise  vermeide ich hoffentlich dieses Chaos von Notizzetteln auf meinem Schreibtisch
  • Ich entrümpele meine To-Do-Liste von allen Dingen, die ich nicht in den nächsten vier Wochen in Zusammenhang mit einem konkreten Projekt erledigen MUSS. Diese Dinge wandern in eine separate Liste namens MONTAG. In meiner wöchentlichen Planungssitzung am Montag Vormittag nehme ich mir diese Liste dann vor und wähle drei Sachen aus, die ich in dieser Woche erledigen will, und setze sie mir auf Termin.
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Eine Antwort to “Neustart”


  1. […] Ordnungsideen funktionieren hervorragend; das Chaos auf meinem Schreibtisch und in meinem Kopf hält sich in […]


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