Woche 1 – Sicherheit

20. Februar 2009

Meinen geschützten Raum stelle ich mir vor wie ein Zimmer ohne Möbel. Nur ein Schreibtisch steht darin, Matten, Decken und Kissen liegen auf dem Teppichboden, durch ein Fenster fällt Sonnenlicht.

Ich freue mich darauf, dass ich mich morgen früh in meinen geschützten Raum zurückziehen werde, mich an den Schreibtisch setze, dem Staub zusehe, der im Sonnenlicht tanzt, zum Heft greife und drei Seiten schreibe, was mir gerade in den Sinn kommt.

Ich freue mich darauf, diesen wunderbaren Raum jetzt jeden Morgen aufsuchen zu können, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, mich nicht um meine Arbeit zu kümmern, denn diese Aufgabe ist auch wichtig.

Und zusätzlich werde ich noch jeden Abend etwas Zeit in meinem Raum verbringen, um an einer Aufgabe zu arbeiten.

Und ganz nebenbei lässt sich das hervorragend in meinen Arbeitsalltag integrieren und wird sicher auch meiner Arbeit zu Gute kommen: ein Morgenritual, um den Kopf freizubekommen und ein Abendritual, um die Gedanken von der Arbeit zu lösen und wieder Zugang zu mir zu bekommen.

Das wird so großartig sein! ***FREU***

Das Thema der ersten Woche: Sicherheit

Es geht um internalisierte negative Überzeugungen, den inneren Kritiker, aber auch darum, was einen stark macht und ein Gefühl von Sicherheit vermittelt.

Stichworte:

  • Shadow Artists
  • Don’t hide in the shadows
  • Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum
  • hab Mut und Geduld zum Lernen, so wie ein Kind lernen muss
  • One can’t improve and look good at the same time

Es geht darum, sich negative Selbstbewertung bewusst zu machen und ihr innere (Selbst-)Bestätigung entgegenzusetzen.

But do you know how old I will be by the time I learn to really play the piano/act/paint/write a decent play?”
Yes…the same age you will be if you don’t.

Die Aufgaben für die erste Woche

1. Morning Pages

Ich ziehe mich morgens als erstes in meinen geschützten Raum zurück und lasse die Gedanken aufs Papier fließen. Bevor ich den Computer anmache. Bevor ich irgendetwas herumräume. Bevor ich anfange, über Dinge nachzudenken.

3 Seiten (A4). Ich werde nicht über das Geschriebene nachdenken. Ich werde den Stift nicht absetzen, bevor drei Seiten voll sind. Und dann werde ich den Block schließen und beiseite legen und bis zum nächsten Morgen nicht ansehen.

2. Artist Date

Was ich machen werde, weiß ich noch nicht, aber ich denke, es wird am Dienstag oder Mittwoch stattfinden. Montag ist mein Planungstag, Donnerstag abend habe ich einen Termin, und Freitag ist Partnerabend. Bis Montag fällt mir sicherlich etwas ein, was ich tun möchte.

3. Zeitreise: Monster

Nenne drei alte Gegner Deines Selbstwertgefühls. Wer hat zu Deinem negativen Selbstbild beigetragen? Erkenne und betrauere die Verletzungen, die sie dir zugefügt haben.

4. Zeitreise: Horror Story

Schreibe eine Geschichte über eines deiner Monster. Notiere jedes Detail, das dich anspringt – der Ort, wie du dich gefühlt hast, wie andere reagierten.

5. Zeitreise: Brief

Schreibe einen „Leserbrief“ an deine innere Abwehr und schicke ihn dir.

6. Zeitreise: Helden

Nenne drei Helden Deines Selbstwertgefühls. Wer hat dich unterstützt, ermutigt oder gelobt und wie? Schreib das Lob auf eine Karte und hänge sie so auf, dass du sie siehst.

7. Zeitreise: Brief

Schreibe einen Dankesbrief an einen deiner Helden. Schicke ihn an ihn oder an dich selbst.

8. Fantasieleben

Wenn ich fünf Leben hätte, wäre ich gern ein…

Wähle aus dieser Liste eins aus und lebe es diese Woche. Hab Spaß!

9. Negative und positive Selbstwahrnehmung

Mach eine Liste, warum du glaubst, dass du niemals erfolgreich sein wirst. Wenn im Laufe der Woche weitere Gedanken dazu auftauchen, schreibe sie mit auf die Liste.

Mach eine zweite Liste mit positiven Dingen, die du von dir weisst. Ergänze auch diese Liste im Laufe der Woche.

Kannst Du die negativen Dinge in einem neuen Licht betrachten und als Stärken sehen?

10. Spaziergang

Nimm dein erfolgreiches Selbst auf einen Spaziergang mit. Und wenn es nur 20 Minuten sind: Sieh die Welt mit anderen Augen.

Such dir von den letzten acht Aufgaben etwa fünf bis sechs aus. Wähle zur Hälfte die, die dich besonders ansprechen, zur anderen Hälfte die, die dich besonders abstoßen. Oft haben wir den größten Widerstand gegen das, was wir im Moment am dringendsten brauchen.

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Eine Antwort to “Woche 1 – Sicherheit”


  1. […] Putzpause (der Kater hatte nachts das halbe Zimmer vollgekotzt) weitergemacht und gleich zwei Aufgaben gelöst: die Zeitreise “Monster” und die Zeitreise […]


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