Woche 2 – Identität

28. Februar 2009

Das morgendliche Schreiben fällt mir einigermaßen leicht, nur für die Erledigung der Aufgaben habe ich mir in der ersten Woche wenig Platz eingeräumt. Vielleicht kann ich das diese Woche ändern und mir abends eine halbe Stunde dafür reservieren.

Das Problem ist, nach dieser Introspektion wieder in den Alltag zurückzukommen, mich wieder auf andere Menschen einzustellen, präsent zu sein, denn die Gedanken wandern noch eine ganze Weile.

Das Thema der zweiten Woche: Identität

Es geht um innere und äußere Sabotage und um das Selbstverständnis als Künstler, als kreativer Mensch. In meinem Fall um das Selbstverständnis als Geschäftsfrau.

Stichworte:

  • Crazymakers (Leute die unsere Energie rauben) und Poisonous Playmates (Leute die unseren Erfolg sabotieren)
  • Selbst-Sabotage (zu ehrgeizige Ziele setzen, Leute vor der Zeit um Urteile bitten, sich selbst überfordern)
  • Selbstzweifel
  • unterscheiden zwischen „Energiefressern“, die gut für uns sind und solchen, die uns blockieren
  • mehr Offenheit für Möglichkeiten, die scheinbar aus dem Nichts auftauchen; Zweifel für eine Weile bewusst beiseite packen
  • Aufmerksamkeit = Verbindung

Die Aufgaben für die zweite Woche

1. Morning Pages

Ich schreibe weiter jeden Morgen meine drei A4-Seiten, diese Woche mit demFokus auf innere und äußere Sabotage und das Annehmen meines „Geschäftsfrau-Seins“.

2. Artist Date

Die kommende Woche wird etwas stressig, weil ich zwei Tage in einer anderen Stadt sein werde. Ich habe auch noch keine Idee, was mein dieswöchiges Date sein könnte, aber nachdem ich mich letzte Woche meiner Begleiterin gegenüber sehr nachlässig verhalten habe, ist diese Woche etwas mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung nötig.

3. Basic Principles

Lies die 10 „Basic Principles“ jeden Tag und konzentriere Dich auf die Bestätigung, die sie Dir geben. Beobachte Dich selbst: Verändert sich Dein Selbstverständnis?

  1. Creativity is the natural order of life. Life is energy: pure creative energy
  2. There is an underlying, in-dwelling, creative force infusing all of life – including ourselves.
  3. When we open ourselves to our creativity, we open ourselves to the creator’s creativity within us and our lives.
  4. We are, ourselves, creations. And we, in turn, are meant to continue creativity by being creative ourselves.
  5. Creativity is God’s gift to us. Using our creativity is our gift back to God
  6. The refusal to be creative is self-will and is counter to our true nature.
  7. When we open ourselves to exploring our creativity, we open ourselves to God: good orderly direction.
  8. As we open our creative channel to the creator, many gentle but powerful changes are to be explored.
  9. It is safe to open ourselves up to greater and greater creativity.
  10. Our creative dreams and yearnings come from a divine source. As we move toward our dreams, we move toward our divinity.

Für mich lautet die Aufagbe: Fomuliere die 10 Prinzipien so um, dass sie auf Deine Situation passen, lies sie jeden Tag und spüre die Kraft, die von diesen Wahrheiten ausgeht.

4. Wo bleibt die Zeit?

Finde heraus, womit Du Deine Zeit verbringst und wieviel Zeit Du mit den fünf wichtigsten Aktivitäten diese Woche verbringst. Welche dieser Aktivitäten wolltest Du machen, welche musstest Du machen? Wieviel Zeit hast Du damit verbracht, für andere da zu sein und Deine eigenen Wünsche vernachlässigt?

Wie könntest Du Deine Autonomie besser schützen? Welche Aktivitäten musst Du schützen? Welche Dinge und Personen musst Du auf Abstand halten? (Stichwort: Circle of Protection)

5. 20 Sachen, die mir Spaß machen

Mache eine Liste von 20 Dingen, die Du gerne tust. Schreibe zu jeder Sache auf, wann Du sie das letzte Mal getan hast.

Wähle zwei dieser Aktivitäten aus, die Du lange nicht getan hast.  Suche diese Woche nach Zeitfenstern, wo sie reinpassen und tue sie!

6. An Bestätigungen erinnern

Lies die Bestätigungsformeln, die Du in der  ersten Woche entwickelt hast. Welche drei erzeugen die stärkste Reaktion? Schreibe sie jeden Morgen fünfmal in Deine Morning Pages.

7. Fanatsieleben II

Erweitere Deine Liste um fünf weitere imaginäre Leben. Wie könntest Du Teile dieser Leben in Dein jetziges integrieren?

8. Lebens-Torte

Zeichne einen Kreis. Teile ihn in sechs gleich große Segmente namens Spiritualität, Gesundheit/Sport, Spiel, Arbeit, Freunde, Romantik/Abenteuer.

Male in jedes Segment einen Punkt, in welchem Maße Du Dich in diesem Bereich erfüllt fühlst (je besser Du Dich fühlst, desto weiter außen liegt der Punkt).

Verbinde die Punkte, um zu sehen, wo ein Ungleichgewicht besteht. Überlege Dir, was Du tun kannst, um Dich in den „schwachen“ Bereichen besser zu fühlen.

9. 10 kleine Veränderungen

Schreib 10 kleine Veränderungen auf, die Du gerne für Dich umsetzen würdest. Wähle eine kleine Sache aus und mach sie zum Wochenziel.

10. Do it!

Führe die gewählte Veränderung aus!

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