TAW – Die zweite Woche

14. März 2009

Weil die zweite Woche superstressig war mit zwei Tagen in einer anderen Stadt und wenig Schlaf, also auch kaum Zeit und Muße zum Schreiben und Nachdenken, habe ich ziemlich bald beschlossen die „zweite Woche“ tatsächlich auf zwei Wochen auszudehnen und mir mehr Zeit für die Aufagben und das ganze Drumherum zu geben.

Und was soll ich sagen? Das war eine wirklich gute Idee! Ich konnte die ‚Pages‘ und die Aufgaben sehr viel besser in meinen Arbeitstag integrieren und Gedanken besser sacken lassen.

Ein Mini-Rückblick

14 Tage. An 8 Tagen geschrieben, allerdings nicht immer die geforderte Menge. 23 von 84 (A5-)Seiten geschrieben. Das sind magere 27%. Dafür einige wichtige Themen angegangen.

Mein ‚Date‘ lief wieder schief, allerdings im positiven Sinne. Ich hatte einen bestimmten Ausflug geplant, aber dann hatte sich spontan etwas ergeben, und ich machte stattdessen mit ihr eine ungeplante Fototour, die wir beide sehr genossen haben. Und die Bilder sind großartig geworden!

Von den sieben übrigen Aufgaben fand ich fünf mehr oder weniger unpassend.
Ich bin kein Mensch für absolute Wahrheiten, deswegen haben mich diese „Basic Principles“ total abgestoßen.
Auch von diesem „Fünfmal-jeden-Morgen-Aufschreiben“ halte ich gar nichts. Lesen ja, darüber meditieren auch, aber Schreibübungen? Nein danke.
Wo bleibt die Zeit? Die Grundannahme, man vernachlässige die eigenen Dinge, stimmt für mich einfach nicht.
20 Sachen, die mir Spaß machen – auch hier gilt: ich vernachlässige meine Bedürfnisse nicht. Wenn ich manche Dinge lange nicht gemacht habe, dann weil das Geld dafür fehlte, oder weil meine Prioritäten andere waren.
10 kleine Veränderungen – noch ein zusätzliches Wochenziel? Ich schaffe doch so schon nicht, was ich schaffen will! Keinen zusätzlichen Druck bitte.

Na ja, ich habe dann vier Aufgaben gemacht, aber neue Erkenntnisse habe ich dadurch nicht gewonnen. Identität scheint im Moment nicht mein schwacher Punkt zu sein.

Energie

Gegen Ende der ersten Woche  hatte ich eine Art Durchbruch, einen unerwarteten Zugang zu Gefühlen aus meiner Kindheit, und in der zweiten Woche bekam ich einen regelrechten Energieschub (der allerdings auch mit anderen Sachen zusammenhing).

Ich fühle mich auf guten Wegen!

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