WorldWideCommunity

7. April 2009

Ein Gedanke, was für mich die Faszination des Internet ausmacht:

Nach dem Erdbeben in Italien veröffentlicht ein junger Mann eine Reihe Fotos aus der betroffenen Stadt L’Aquila auf Flickr.

In den Kommentaren zu den Bildern melden sich Menschen aus der ganzen Welt zu Wort: aus Deutschland, Holland, Finnland, den USA, Brasilien, Vietnam. Sie alle sind in Gedanken bei den Opfern und Angehörigen, fühlen mit, wollen spenden. Und das zieht sich durch alle Kanäle: Kommentare auf Nachrichtenseiten, in Twitter, auf Social-Media-Plattformen.

Was für ein wahnsinniges Gefühl von Gemeinsamkeit und Stärke muss es geben zu lesen, dass wildfremde Menschen aus aller Welt in Gedanken bei einem sind? Was für Energien können mit diesem Medium freigesetzt werden? Was für Möglichkeiten bieten sich hier WELTWEIT? Politisch, ethisch, gesellschaftlich? Was für ein gigantisches Potenzial an Energie, an Engagement, an Wissen, an Information, an Vernetzung besteht hier?

Mir scheint, ALLES ist möglich. Beängstigend. Aber auch fantastisch. Und es ist nicht mehr rückgängig zu machen oder aufzuhalten…

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