Eine Sache mitnehmen

15. April 2009

Eine Technik, die ich fast vergessen hatte, und die besonders wirkungsvoll ist, wenn sich überall Zeug ansammelt, das da nicht hingehört:

Wenn Du den Raum verlässt, nimm eine Sache mit.

Also: Wenn Du vom Arbeitszimmer in die Küche gehst, nimm die leere Kaffeetasse mit. Im Gegenzug kannst Du die Reklame vom Küchentisch mitnehmen zum Papierkorb im Arbeitszimmer. Oder die Strickjacke zum Kleiderschrank im Schlafzimmer.

Beziehe Treppen und die Haus-/Wohnungstür mit ein: Etwas aus dem Wohnzimmer gehört ins Obergeschoss? Nimm es mit, wenn Du das Wohnzimmer verlässt und deponiere es an der Treppe. Wenn Du das nächste Mal nach oben gehst, nimm die Sachen mit, die an der Treppe liegen.

Und wenn Du das Haus verlässt, nimm eine Tüte Müll mit. Oder alte Zeitungen für die Sammelkiste in der Garage. Oder die Pfandflaschen, wenn Du zum Einkaufen gehst.

Das Konzept stammt übrigens aus Julie Morgensterns Buch „Organizing from the Inside Out“.

Anfangs fällt es etwas schwer, jedesmal daran zu denken. Zur Not kannst Du Dir Zettel hinlegen: „Nimm eine Sache mit!“ Irgendwann machst Du es dann ganz automatisch.

Auf diese Weise kann man nach und nach auch richtig schlimmes Chaos beseitigen – Stück für Stück.

Auf dem Wohnzimmertisch sammelt sich schnell Zeug an

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