Projekt 80/24: Woche 3

26. Oktober 2011

Erst die dritte Woche meines Projekts und schon fühlt es sich an, als wäre ich schon Monate dran. Das Ziel: in den nächsten 24 Monaten mein Gewicht von 97 kg auf 80 kg zu senken – ohne Diäten, Sportterror oder pharmazeutische Hilfsmittel.

Mein Gewicht hat sich stabilisiert und ging in dieser Woche nur kurzzeitig etwas hoch, weil ich meine Periode bekommen habe. Jetzt ist es wieder auf demselben Level (95 kg).

Wegen meiner Periode ging es mir diese Woche gesundheitlich nicht besonders gut (häufig Bauchschmerzen, allgemeine Abgeschlagenheit), aber ich war dennoch im Großen und Ganzen voller Energie und Motivation für die anstehenden Dinge und habe arbeitsmäßig auch einiges bewegt.

Zur Erinnerung nochmal die Teilziele für den ersten Monat:

1. Ernährung

Ich esse täglich wenigstens eine Handvoll frisches (rohes) Obst oder Gemüse, und ich trinke täglich wenigstens einen Liter Wasser (ich trinke außerdem etwa einen halben Liter Kaffee, so dass ich auf ca. 1,5 l Flüssigkeit am Tag komme).

2. Bewegung

Ich stehe jede Stunde vom Schreibtisch auf, strecke mich und bewege mich 10 Minuten in der Wohnung (Dehnübungen, leichte Hausarbeit wie Aufräumen u.ä.), und ich verlasse jeden Tag mindestens einmal die Wohnung zum Einkaufen oder Spazierengehen.

3. Mentale Unterstützung

Ich beobachte, wie sich die Veränderungen auswirken. Ich schaue täglich, wie der Tag gelaufen ist, was funktioniert hat und was nicht, wo es Schwierigkeiten gab, und was mir leicht fiel.

Running Bengal CatPicture by roberto shabs via Flickr

Rückblick Woche 3

Ernährung: Täglich frisches Obst und Gemüse, viel und regelmäßig trinken

Ich habe jeden Tag Obst und/oder Gemüse gegessen. Das Gemüse oft in Form von Salat, das Obst als Zwischenmahlzeit oder als Nachtisch.

Mit dem Trinken lief es schon viel besser, und ich habe eine bessere Wahrnehmung dafür bekommen, wann ich wirklich Hunger (oder Appetit) auf Essen habe und wann tatsächlich Durst. Auch beim Arbeiten fällt es mir manchmal zwischendurch ein: ‚Hast lange nichts getrunken, gieß Dir mal ein Glas ein!‘. Ich komme nicht auf einen Liter Wasser am Tag, aber vielleicht ist das auch einfach zuviel für mich. Im Schnitt trinke ich 1,5 bis 2 l am Tag (inkl. Kaffee, Milch und ein gelegentliches Glas Wein), und das ist doch sehr gut.

Das Essen von Obst muss ich noch verbessern. Ich mag ja eigentlich viele Sachen: Birnen und Mangos und Beeren und Pfirsiche und Kaki und Bananen und, und, und. Und die Sachen gibt es jetzt auch. Ich plane die einfach nicht in meinen Speiseplan ein. Besser gesagt, ich habe in dieser Woche mein Essen kaum geplant. Das muss ich ändern!

Fazit: Körperlich fühle ich mich nach wie vor sehr gut. Ich habe Energie, bin motiviert, der Stoffwechsel ist in Ordnung, die Schleimhäute sind nicht mehr trocken, und ich komme mit weniger Schlaf aus.

Bewegung: regelmäßige Arbeitspausen und einmal am Tag aus dem Haus

An die Arbeitsunterbrechungen muss ich mich noch oft erinnern, und ich nutze die Zeit weg vom Computer nicht gut, z.B. „nur“ für einen Toilettengang oder um ein Getränk zu holen. Keine richtige Bewegung, kein Strecken oder Dehnen.

Andererseits gibt es dann Phasen, vor allem am Wochenende, wo ich über Stunden Dinge im Haushalt mache und mich dabei viel bewege. Es ist eben nur nicht gut verteilt

An sechs von sieben Tagen habe ich das Haus verlassen, wenn auch an zwei Tagen nur kurz. Der Körper will mehr, und ich habe diese Woche darüber nachgedacht, wie ich ein kleines Gymnastikprogramm und einen abendlichen Mini-Spaziergang zum Auslüften integrieren kann. Dies wird dann mein Teilziel für den zweiten Monat.

Fazit: Bewegung tut mir gut, der Körper verlangt danach, und ich denke, ich kann meine Arbeitspausen noch besser nutzen, um mich in der Wohnung zu bewegen.

Mental: Beobachten, wie sich die Veränderungen auswirken.

Die tägliche Beobachtung läuft immer nebenbei mit. Meistens denke ich über Veränderungen nach, während ich draußen unterwegs bin. Ich führe nach wie vor Buch über Essen, Trinken und Bewegung und freue mich nach wie vor, wieviel Energie ich habe, und wie gut es mir insgesamt geht. Ich bin natürlich oft müde oder erschöpft, aber diese depressive „Grund“erschöpfung hatte ich in den drei Wochen noch nicht, nicht mal in der PMS-Zeit vor meiner Periode.

Fazit: Das Programm tut mir gut, das Tempo stimmt, und Erfolge gibt es auch. Ich denke bereits über die Teilziele für den nächsten Monat nach und merke, dass sich die erhöhte Energie positiv auf meine Arbeit und mein Gesamtbefinden auswirkt. Weiter so!

Das Gewicht

Trotz eines kurzen Gewichtsanstiegs vor Beginn meiner Periode hat sich das Gewicht bei 95 kg stabilisiert:

Startgewicht: 97 kg
Gewicht nach drei Wochen: 95 kg
Durchschnittsgewicht diese Woche: 95,21 kg
geringstes Gewicht: 95 kg
höchstes Gewicht: 95,5 kg

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