Projekt 80/24: Der vierte Monat

30. Januar 2012

Der vierte Monat meines Projekts 80/24 – Von 97 auf 80 Kilo in 24 Monaten fand eigentlich nicht statt. Ich hatte zwar den Monats- und Jahresbeginn gut gestartet, Mitte des Monats hatte ich allerdings so großen beruflichen und privaten Stress, dass ich das Buchführen „vergessen“ habe. So ist keine Erfolgsmessung möglich, ich habe aber auch dem ganzen Projekt wenig Aufmerksamkeit gewidmet und nicht so sehr aufs Essen und Trinken geachtet.

Die Ziele für den vierten Monat

…gab es eigentlich nicht – ich wollte einfach nur wieder in die Spur kommen, täglich Obst und Gemüse essen, mich jeden Tag bewegen und meine Wohnung in Schuss halten. Na ja, eigentlich gab es also doch ganz schön ehrgeizige Ziele 😉

Wie ist es gelaufen?

Wie gesagt, ich habe nur die erste und die letzte Woche des Monats Buch geführt. In diesen beiden Wochen lief es so lala. Ich habe zwar oft gedacht, ich „sollte“ mehr Gemüse und wenigstens ab und zu Obst essen, aber bei diesem „Sollte“ ist es dann auch meist geblieben. Stattdessen gab es die eine oder andere Tüte Chips zur Strssbewältigung. Krasser Rückfall in alte Gewohnheiten also.

In Sachen Trinken habe ich aber anscheinend die Kurve gekriegt: ich kann jetzt gut unterscheiden, wann ich Durst habe; er tarnt sich nicht mehr so häufig als undefinierbarer Appetit auf Salziges oder Süßes, und im Zweifelsfall trinke ich erstmal ein Glas Wasser oder Milch und schaue, ob es dann noch „Appetit“ gibt.

Arbeitspausen habe ich häufig nicht gemacht, was sich dann meist mit schweren Kopfschmerzen gerächt hat. Hier muss ich wieder etwas achtsamer mit mir umgehen.

Draußen bewegt habe ich mich sporadisch: ein längerer Spaziergang pro Woche war es schon, sonst an vielleicht 5 von 7 Tagen ein schneller Einkaufsgang.

Ich habe des öfteren zumindest daran gedacht, nicht mehr zu essen als ich Hunger habe, und es hat an vielleicht 7 Tagen des Monats auch geklappt, einfach aufzuhören.

Picture by Hotash via Flickr

Was war gut?

Ich habe bestimmte Verhaltensweisen insofern verinnerlicht, dass ich mir oft sage: Iss Gemüse! Wie wär’s mit etwas Obst? Geh doch mal raus! Trink mal wieder! Ob ich es dann tatsächlich mache, ist eine andere Geschichte, aber das Thema ist mir ständig im Bewusstsein.

Praktisch kein Alkohol. Selten ein Glas Wein zum Essen und nur zweimal ausgegangen und getrunken.

Das Bad ist fertig renoviert.

Was war nicht so gut?

Fressattacken mit Chips. Ich habe drei oder vier Tüten Chips diesen Monat gegessen. Nicht so gut.

Ich habe wieder zugenommen. Anfang des Monats pendelte das Gewicht zwischen 95 und 96 kg, am Ende des Monats zwischen 96 und 97 kg. Nicht viel, aber eine Tendenz in die falsche Richtung.

Irgendwas im frisch renovierten Bad dünstet noch aus. Das stört und verunsichert mich.

Das Bad ist noch nicht wieder eingeräumt. Überall steht Zeug. Das hindert mich, mich mehr um meine Wohnung zu kümmern. Was mich wiederum ärgert. Aber zum Einräumen kann ich mich so schlecht aufraffen im Moment. Und irgendwie gefällt mir auch das leere Bad…

Was hat geholfen?

Bewußtsein. Bewußt machen. Verzeihen, wenn ich das Programm nicht so einhalte. Ursachen dafür analysieren. Liebe- und verständnisvoll mit mir selbst umgehen.

Was will ich ändern?

Ich möchte mir wieder mehr konkrete, greifbare Ziele setzen und diese täglich überwachen.

Das Thema Übergänge, Ein- und Ausgänge wieder stärker berücksichtigen und mir so das Vergehen von Zeit bewusst machen, aber auch die Inhalte, mit denen ich meine Zeit fülle.

Ich möchte andere Wege finden, mit Stress und Anspannung umzugehen als Chips zu essen.

Was habe ich (über mich) gelernt?

Ich kann mir selbst vergeben.

Ich muss mich nicht selbst prügeln; ich komme mit Verständnis und Problemanalyse weiter als mit Selbstvorwürfen.

Der Erfolg

Ich habe trotz „schlechter“ Lebensweise nicht wesentlich zugenommen.

Ich habe recht gut getrunken.

Ich nehme mir wenigstens einmal pro Woche Zeit für einen langen Spaziergang.

Wie geht’s weiter?

Ziele für Februar setzen.

Einfach weitermachen.

 

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