I feel good!

29. Mai 2012

Inspiriert von

Dienstag, 29.5.2012

20 Minuten positive Gedanken: Situationen, Blitzlichter, Erfahrungen, Sinneseindrücke. Ein Kaleidoskop von Gefühlen, Erinnerungen, Bildern. Nicht, wie es sein sollte, eine Situation in allen Details im Hier und Jetzt erzeugen, stattdessen Erinnerungsfetzen, losgelöst von Zeit und Ort. Sehr positive Gefühle; stellenweise muss ich lachen vor Glück. Gleichzeitig der Versuch der Beobachtung: Was sind das für Momente, die mir ein solches Glücksgefühl geben? Muster erkennen: Lösungen finden, Antworten auf Fragen, Zusammenhänge erkennen, eine Tür geht auf, Neues beginnen, Anerkennung, Zuneigung, geliebt werden, verwurzelt sein, geerdet, Kontrolle haben, Fokus, Bodenhaftung, großzügig sein, fröhlich, Sonnenschein, Leichtigkeit.

Ich hatte erwartet, nach der Meditation voller Tatendrang, guter Laune und Zuversicht  zu sein, aber ich spüre eher Erschöpfung, während die Glückshormone langsam abgebaut werden.


Foto: Barford Park von dichohecho via Flickr

Mittwoch, 30.5.2012

Schon morgens mit einer depression unterwegs – und ich mache die gestrige Übung dafür zumindest mitverantwortlich. Diese Diskrepanz zwischen dem, was sein könnte – und was ich durchaus auch schon mal hatte – und dem, was ist und wie es realistisch (oder durch die Brille der Depression?) geshen weitergeht, ist zu groß. Darum heute fast mit Widerwillen das zweite Mal meditiert nd visualisiert.

Es fiel mir teils schwerer als gestern, teils leichter. Schwerer, weil ich schlecht dabei bleiben konnte, denn die Gedanken sind immer wieder weggewandert – zu Erinnerungen, zu „es wäre schön, wenn“-Situationen. Schwerer auch, weil ich für die visualisierten Situationen und Dinge kaum wirkliche Begeisterung aufbringen konnte. Es waren Dinge, die mich glücklich und zufrieden machen würden, aber nicht begeistern. Dinge, die ich schon mal hatte, die mir mal selbstverständlich waren.

Und es fiel mir leichter, weil die Situationen oder Zustände konkreter waren. Ich konnte sie mir bis ins Detail ausmalen und durchaus Glücksgefühle dabei verspüren. Eine schwere Übung.

Die Inhalte: Zum einen die Situation, genug Geld zu haben, um sorgenfrei leben zu können: Wie wache ich morgens auf, wenn alle  jetzt alltäglichen Geldsorgen wegfallen? Wie gehe ich an den Briefkasten, wenn ich keine Angst vor Mahnungen haben muss? Wie bewege ichg mich in der Stadt, wenn ich ganz selbstverständlich das Fahrgeld aufbringen und auch mal irgendwo einen kaffee trinken, mir spontan Kleinigkeiten kaufen kann, ein T-Shirt, ein Buch, eine Tasche?
Die zweite Situation: ich im Kreis meiner Freunde. Abends ausgehen, Spaß haben, Leute treffen, eine Pizza essen…


Foto: Market von Peter Curbishley via Flickr

Sonntag, 3.6.2012

Diese Übung löst mehr aus als ich gedacht hatte. Am dritten Tag (Donnerstag) hatte ich sie „vergessen“, am Freitag aus Angst vor negativen Gefühlen nicht gemacht, am Samstag darüber nachgedacht, was das alles über mich aussagt, und heute (Sonntag) bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mich auf das Thema Geld konzentrieren muss.

Geld, mein Umgang mit Geld, die Bedeutung von Geld für mich persönlich, Geld bekommen, Geld haben, Geld ausgeben, Geld verlieren. Für Geld arbeiten.

Eine Geld-Meditation.

Morgen.

Foto: Euros von Images_of_Money via Flickr

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