Logbuch Montag, 1. Dezember 2014

2. Dezember 2014

Ich habe mir für den Morgen einen klaren Plan gemacht, damit ich die Zeit nicht vertrödele, und das war auch sehr vorausschauend und klug.

Der Wecker klingelte um 5:30 Uhr, es folgte die Morgenroutine, diesmal ergänzt durch Online-Adventskalender-Gewinnspiele. Kurz vor 8:00 Uhr bin ich dann zu meinem Spaziergang aufgebrochen, diesmal am Kanal entlang. Es ist so gerade hell, aber kein gutes Licht zum Fotografieren. Es ist bewölkt und kalt (knapp unter 0°C), besonders im Wind. Aber ich bin dick eingepackt und friere nicht.

Menschen auf dem Weg zur Arbeit oder Schule sehen mich seltsam an, weil ich um diese Zeit hier so herumschlendere, aber das interessiert mich nicht.

Am Kanal überholt mich ein joggender Hipster, der sehr lässig um mich herumtänzelt, nur um dann 5 Meter vor mir voll auf die Fresse zu fliegen. Er ist wohl über irgendetwas gestolpert, das konnte ich nicht sehen. Ihm war das extrem peinlich und bevor ich näherkommen konnte, um ihm aufzuhelfen, rappelte er sich schnell auf und stürzte weiter. Muss das anstrengend sein, wenn es einem so wichtig ist, was wildfremde Menschen von einem denken.

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Zu Hause dann „Belohnungs“frühstück: Müsli. Ich habe Gelüste auf Schwarzbrot mit Schwarzwälder Schinken, das werde ich mir später kaufen gehen.

Die Arbei lasse ich langsam angehen, aber immerhin verarzte ich gleich die Kunden, die vor dem Wochenende noch mit einer relativen Kleinigkeit angefragt hatte. Die Kleinigkeit dauert dann zwar auch fast zwei Stunden, ist aber kein Kopfzerbrecher und insofern entspannt.

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Gegen Mittag treffe ich M., die einen Adventskalender mitbringt. Wir gehen in das neue Café am Platz, und es ist leider so wie ich erwartet hatte: hip, Bio, cool und unprofessionell. Dazu teuer. Na gut, es war ein Versuch. Im Sommer sitzt man hier sehr schön, aber die Attitüde des Jungschnösels, der hier arbeitet, nervt mich schon von weitem.
Den zweiten Kaffee trinken wir darum auch drei Häuser weiter. Da ist es zwar auch hip und Bio, aber dafür nett und professionell. Die Preise sind dieselben, aber hier fühle ich mich als Gast behandelt und nicht als Fremdkörper.

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Anschließend einkaufen, und um 16:00 Uhr bin ich endlich zu Hause. Hunger!

Das muss aber noch warten, erstmal muss ich noch ein wenig arbeiten (dieselbe Kundin wie morgens, aber ein anderes Projekt). Dann mache ich die Briefe von der Bank auf und telefoniere mit H. Der Klempner konnte erst heute Nachmittag kommen, also kommt er wohl nicht vor Donnerstag zurück. Mir passt das ganz gut.

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Abends dann schön vor dem Fernseher gegessen: Ślepy śledź. Ich nehme in Bezug darauf, *was* ich esse derzeit keine Rücksicht auf irgendwelche Diätvorschriften. ich esse, worauf ich Lust habe, allerdings höre ich früher auf als sonst, bewege mich mehr und trinke eher als etwas zu essen, wenn ich Durst habe. Das sollte es schon etwas bringen. Zufuhr reduzieren und Grundumsatz erhöhen.

Im Fernsehen eine Doku über multiresistente Keime und Krankenhaushygiene (hoffentlich muss ich niemals operiert werden!!!) und anschließend Barnaby, bei dem ich planmäßig einschlafe.

 

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