Logbuch Sonntag, 30. November 2014

2. Dezember 2014

1. Advent.

Ich sehe im Netz ein lustiges Bild von einem Herd mit Ceranplatte, bei dem eine Flamme rot glüht. Lustige Idee.

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Gestern waren in der Post u.a. mehrere Briefe von der bank. Damit wird sich hoffentlich aufklären, was das letzte Woche in K. für Quatsch war. Eigentlich will ich sie heute aufmachen, habe bis abends dann aber doch keine Lust und hebe es für den ersten Arbeitstag auf.

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Da ich dringend wieder abnehmen muss, starte ich ein neues Gesundheitsprogramm bestehend aus täglicher Bewegung an frischer Luft, mehr trinken und gesünderer Ernährung. Der Blick auf die Waage sollte mich schocken, aber ich lasse das gar nicht an mich heran. Es ist nur eine Zahl. Entscheidend ist, wie ich mich fühle, und das ist nicht gut. Ich gerate schnell außer Atem, habe Schmerzen in Rücken und Gelenken und fühle mich insgesamt unfit und schlapp.

Ich starte mit einem Vormittagsspaziergang vor dem Frühstück (neue Maxime: Du musst Dir Dein Essen verdienen!) und wandere mit der Kamera 45 Minuten in der Gegend herum. Wieviel ich wieder entdecke! Gegen Blödgucker bin ich mittlerweile ziemlich immun. Sollte mich jemand ansprechen (was die meisten nicht wagen), wird er schon die passende Antwort bekommen.

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Zum (späten) Frühstück dann Müsli. Inzwischen hat auch H. angerufen und vom Weihnachtsmarkt gestern erzählt. Einerseits wäre ich gern dabeigewesen, andererseits bin ich froh, dass ich mir das in meiner derzeitigen Gestresstheit nicht auch noch antun musste. Ich bin nervlich total überreizt, und da sind Ansammlungen angetrunkener, lauter Menschen, die alle was von einem wollen, nicht das Passende.

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Eigentlich wollte ich heute schon mal fleißig arbeiten, aber ich lasse es dann doch ruhig angehen und beschäftige mich mit viel Kleinkram: Die Wohnung aufräumen, das Essen planen, Online-Adventskalender sichten (vielleicht gewinne ich ja doch irgendwann mal was…), das mitgebrachte „Tannen“-Grün in Blumenkasten und auf einem Adventsteller verteilen und nachmittags die erste Kerze anzünden und dabei Kaffe trinken und Kuchen essen.

Im Fernsehen sehe ich eine Uralt-Folge der „Weihnachten in…“-Dokus, diesmal aus dem Riesengebirge (vom 2005 oder so). Unvermittelt kommen mir die Tränen, dabei ist weder die Doku besonders rührselig, noch regt mich Weihnachten irgendwie auf. Es kommt einfach, aus meiner ganzen Anspannung heraus. So ist das eben im Moment.

Ansonsten fühle ich mich den ganzen Tag wie am Neujahrsmorgen, nur ausgeschlafen und ohne Kater: friedlich, in mir ruhend, zuversichtlich.

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Abends mache ich einen zweiten, kürzeren Spaziergang (schließlich will ich Abendbrot essen…). Es ist schön, die meisten Schaufenster sind weihnachtlich dekoriert, und es sind bei der Kälte kaum Leute unterwegs.

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